KOMMENDES SPIEL

VS
EHC
Klostersee
Löwen
Waldkraiburg
Sonntag, 19.09.2021 | 17:30 UhrTICKET KAUFEN

Endlich wieder Eishockey, endlich wieder die gelben und blauen Farben der Waldkraiburger Löwen auf dem Eis. Los ging es zur Vorbereitung auf die kommende Bayernliga-Saison mit einem wahren Kracher der viel versprach und ebenso viel hielt. Der Meister aus Miesbach lud ein und der EHC Waldkraiburg folgte dem Ruf.

Gefühlt benötigte es keine Minute, bis man sich bei den Löwen wieder im Wettkampfmodus befand. Als wären nicht bereits zehn Monate vergangen, seit man zuletzt ein Spiel bestritt, legten die Löwen aber auch der TEV Miesbach schnell und ansehnlich los. So ergaben sich bereits in der 4. Minute Chancen wie durch Neu-Kapitän Rott, dessen flacher Schuss von der blauen Linie bei Miesbachs Schlussmann Geratsdorfer landete. Auch eine Zwei-gegen-eins-Situation der beiden Neuzugänge Neuert und Popelka aus derselben Minute verstrich ungenutzt. Auch Miesbach kam zu Chancen, doch auch Bohumil Slavicek konnte in der fünften Minute seinen Tunnel gegen Kevin Yeingst vorerst nicht hinter dem Löwen-Keeper unterbringen. Dies erledigte Dusan Frosch auf Zuspiel von Nowak und dem Ex-Löwen Bergmann in der 9. Spielminute. Die Industriestädter ließen sich von diesem Tor jedoch nicht abschrecken. In der Folge gab es kleinere und größere Möglichkeiten durch Hradek, Ludwig, Rott oder Popelka die jedoch allesamt am Torwart oder der Miesbacher Abwehr scheiterten. Auch die Spieler des TEV scheiterten das ein oder andere Mal am sicher scheinenden Kevin Yeingst, bevor sie in der 19. Minute durch Grabmaier für den 2:0 Pausenstand sorgen konnten.

Das zweite Drittel begann wie das erste endete. Beide Mannschaften spielten munteres Eishockey. Der einzige visuelle Unterschied war auf der Anzeigetafel abzulesen. Dort war in der dritten Minute erneut Bewegung zu vernehmen. Miesbachs Slavicek nämlich sorgte in der dritten Minute für das dritte Tor des TEV auf Zuspiel seines Kapitäns Feuerreiter. In eigener Unterzahl, Rückkehrer Jan Loboda saß gerade zwei Minuten auf der Strafbank, schlug das Stündlein der Löwen. In einem schnellen Alleingang schnappte sich Michail Popelka im eigenen Spieldrittel die Scheibe und schloss einen fulminanten Lauf mit dem Anschlusstreffer zum 3:1 ab. Ganze sieben Minute durfte die Freude über den Treffer währen, bevor Dusan Frosch mit seinem zweiten Treffer des Abends die Ausgleichsträume der Löwen jäh beendete. Auch in der Folge fielen die Löwen durch Torchancen und gute Aktionen auf, jedoch sprang hierbei nichts Zählbares heraus.

Im letzten Spielabschnitt regnete es neben einer fünf Minuten Strafe für den Gastgeber auch etliche Pfostentreffer der Waldkraiburger Löwen. Der EHC wirkte noch immer frisch, sowie das unter dem Trainer-Duo Piskunov stets der Fall scheint. Dennoch konnte der TEV ein letztes Mal am Spielstand schrauben, nämlich als in der fünften Minute des Drittels Deml den Schlusspunkt setzte.
Ein Tor steuerte der EHC Waldkraiburg jedoch noch bei. In der 49. Minute schloss Jeske in doppelter Überzahl einen Angriff erfolgreich ab. Das Tor jedoch wurde jedoch mit der Begründung Torraumabseits aberkannt. Im Nachgang konnte der Zuschauer zu Hause zwar sehen, dass dies eine Fehlentscheidung war, der Videobeweis ist in der Bayernliga jedoch nicht zugelassen. Auch die Schiedsrichter befinden sich eben in der Vorbereitung.

Alles in allem war es das flotte Spiel, das man sich von beiden Teams erwarten konnte. Der EHC muss noch an seiner Zielfähigkeit arbeiten, ist dieses Manko behoben, kann man von den Waldkraiburger Löwen eine hervorragende Saison erwarten.

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Endlich wieder Eishockey, endlich wieder die gelben und blauen Farben der Waldkraiburger Löwen auf dem Eis. Los ging es zur Vorbereitung auf die kommende Bayernliga-Saison mit einem wahren Kracher der viel versprach und ebenso viel hielt. Der Meister aus Miesbach lud ein und der EHC Waldkraiburg folgte dem Ruf.

Gefühlt benötigte es keine Minute, bis man sich bei den Löwen wieder im Wettkampfmodus befand. Als wären nicht bereits zehn Monate vergangen, seit man zuletzt ein Spiel bestritt, legten die Löwen aber auch der TEV Miesbach schnell und ansehnlich los. So ergaben sich bereits in der 4. Minute Chancen wie durch Neu-Kapitän Rott, dessen flacher Schuss von der blauen Linie bei Miesbachs Schlussmann Geratsdorfer landete. Auch eine Zwei-gegen-eins-Situation der beiden Neuzugänge Neuert und Popelka aus derselben Minute verstrich ungenutzt. Auch Miesbach kam zu Chancen, doch auch Bohumil Slavicek konnte in der fünften Minute seinen Tunnel gegen Kevin Yeingst vorerst nicht hinter dem Löwen-Keeper unterbringen. Dies erledigte Dusan Frosch auf Zuspiel von Nowak und dem Ex-Löwen Bergmann in der 9. Spielminute. Die Industriestädter ließen sich von diesem Tor jedoch nicht abschrecken. In der Folge gab es kleinere und größere Möglichkeiten durch Hradek, Ludwig, Rott oder Popelka die jedoch allesamt am Torwart oder der Miesbacher Abwehr scheiterten. Auch die Spieler des TEV scheiterten das ein oder andere Mal am sicher scheinenden Kevin Yeingst, bevor sie in der 19. Minute durch Grabmaier für den 2:0 Pausenstand sorgen konnten.

Das zweite Drittel begann wie das erste endete. Beide Mannschaften spielten munteres Eishockey. Der einzige visuelle Unterschied war auf der Anzeigetafel abzulesen. Dort war in der dritten Minute erneut Bewegung zu vernehmen. Miesbachs Slavicek nämlich sorgte in der dritten Minute für das dritte Tor des TEV auf Zuspiel seines Kapitäns Feuerreiter. In eigener Unterzahl, Rückkehrer Jan Loboda saß gerade zwei Minuten auf der Strafbank, schlug das Stündlein der Löwen. In einem schnellen Alleingang schnappte sich Michail Popelka im eigenen Spieldrittel die Scheibe und schloss einen fulminanten Lauf mit dem Anschlusstreffer zum 3:1 ab. Ganze sieben Minute durfte die Freude über den Treffer währen, bevor Dusan Frosch mit seinem zweiten Treffer des Abends die Ausgleichsträume der Löwen jäh beendete. Auch in der Folge fielen die Löwen durch Torchancen und gute Aktionen auf, jedoch sprang hierbei nichts Zählbares heraus.

Im letzten Spielabschnitt regnete es neben einer fünf Minuten Strafe für den Gastgeber auch etliche Pfostentreffer der Waldkraiburger Löwen. Der EHC wirkte noch immer frisch, sowie das unter dem Trainer-Duo Piskunov stets der Fall scheint. Dennoch konnte der TEV ein letztes Mal am Spielstand schrauben, nämlich als in der fünften Minute des Drittels Deml den Schlusspunkt setzte.
Ein Tor steuerte der EHC Waldkraiburg jedoch noch bei. In der 49. Minute schloss Jeske in doppelter Überzahl einen Angriff erfolgreich ab. Das Tor jedoch wurde jedoch mit der Begründung Torraumabseits aberkannt. Im Nachgang konnte der Zuschauer zu Hause zwar sehen, dass dies eine Fehlentscheidung war, der Videobeweis ist in der Bayernliga jedoch nicht zugelassen. Auch die Schiedsrichter befinden sich eben in der Vorbereitung.

Alles in allem war es das flotte Spiel, das man sich von beiden Teams erwarten konnte. Der EHC muss noch an seiner Zielfähigkeit arbeiten, ist dieses Manko behoben, kann man von den Waldkraiburger Löwen eine hervorragende Saison erwarten.