KOMMENDES SPIEL

VS
Löwen
Waldkraiburg
TSV Trostberg “Chiefs”
Trostberg
Freitag, 01.03.2024 | 20:00 UhrTICKET KAUFEN

Der EHC Waldkraiburg ist derzeit so stark gebeutelt wie schon lange nicht mehr in der Vereinsgeschichte. Bereits vor Beginn der Saison gab es den ersten Trainerwechsel. Damals nahmen die Gebrüder Piskunov ihre Hüte und räumten den Platz auf der Trainerbank für Markus Berwanger. Dieser konnte das Team aus der Industriestadt jedoch nicht zurück in die Erfolgsspur führen. Nun, da die Löwen nicht nur in der Abstiegsrunde spielen, sondern auch dort unter ihren Möglichkeiten agieren, zog der Verein endgültig die Reißleine und einigte sich mit Markus Berwanger auf ein Ende seiner Anstellung. Beim „Neuen“ auf der Bank setzt der Verein, wie auch bei einem Großteil der Spieler, auf den eigenen Nachwuchs. Jürgen Lederer, seines Zeichens langjähriger Trainer des EHC Waldkraiburg „Oans Bee“, dem zweiten Team des Eishockeyvereins, soll nun in den verbleibenden fünf Spielen die Kohlen aus dem Feuer holen und die Löwen vor dem Abstieg retten. Wir sprachen mit ihm über seine Taktik und darüber, wie er den EHC Waldkraiburg noch vor dem Abstieg bewahren möchte.

Jürgen, Du kommst gerade aus den Play-Offs in der Bezirksliga zur Abstiegsrunde in der Bayernliga, wie fühlst Du Dich damit?

Jürgen Lederer: Eigentlich war ich nach der langen Saison mit der „Oans Bee“ mitten in der Urlaubsplanung, doch wenn der Verein mich braucht, stehe ich natürlich bereit.
Der Unterschied im Tempo zwischen Bayernliga und Bezirksliga ist schon merklich und ohne Zweifel wird das nun eine harte Aufgabe für mich aber vor allem auch für die Mannschaft. Wir müssen nun von Spiel zu Spiel denken und die Marschroute ist klar: Siegen oder fliegen.

Wo siehst Du aktuell die größten Baustellen und wo möchtest Du ansetzen?

Jürgen Lederer: Die größte Baustelle derzeit ist die Defensive. Klar fallen vorne zwar auch wenige Tore, das kann aber mit einer stabilen Defensive kompensiert werden. Kassiert man hinten zu viele Tore, wird es dagegen irgendwann schwer vorne genug zu schießen.

Was müssen Deine Spieler möglichst schnell umsetzen, um den Klassenerhalt noch schaffen zu können?

Jürgen Lederer: Hinten dicht und gut stehen. Die Rechnung ist ganz einfach: Wenn man hinten nun fünfmal zu Null spielt, steigt man nicht ab. Natürlich ist das Utopie, doch es sollte klar sein, wie ich das meine. Hierfür müssen auch die Stürmer konzentriert nach hinten arbeiten, um ihre Kollegen in der Verteidigung zu unterstützen.

Was sind Deine Erwartungen für die nächsten fünf Spiele und wie planst Du diese zu erreichen?

Jürgen Lederer: Vor allem möchte ich keine Einbrüche meiner Mannschaft mehr sehen. In vielen Spielen dieser Saison konnte man beobachten, dass nach einiger Zeit die Konzentration der Spieler weg war und dies hat uns sehr oft Punkte gekostet. Konzentration über 60 und wenn nötig auch über 65 Minuten ist die Vorgabe. Statt Schönspielerei, die in einer Abstiegsrunde keinen Platz hat, würde ich viel lieber Leidenschaft und Emotion sehen.

Wie würdest Du die aktuellen Stärken und Schwächen des Teams beschreiben?

Jürgen Lederer: Körperlich sind wir vielen Teams unterlegen, das sollten wir demnach eher vermeiden. Eine unserer größten Stärken ist, dass wir sehr laufstarke und schnelle Stürmer haben. Dieser Umstand hilft uns, wenn wir konzentriert arbeiten, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive, wenn der Sturm auch nach hinten mitarbeitet.

Bringst Du möglicherweise auch Verstärkung aus der 1B mit zur ersten Mannschaft?

Jürgen Lederer: Tatsächlich ja. Ich habe mich dazu entschlossen mit Tobias Jakob und Sebastian Mair unter den Eggen zwei talentierte Stürmer mit auflaufen zu lassen. Beides sind echte Kämpfer, die so leicht durch nichts zu erschüttern sind. Genau die Spielertypen, welche die Löwen in der derzeitigen Situation gut gebrauchen können.

Vielen Dank Jürgen für das kurzfristige Interview und die ausführlichen Antworten.

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Der EHC Waldkraiburg ist derzeit so stark gebeutelt wie schon lange nicht mehr in der Vereinsgeschichte. Bereits vor Beginn der Saison gab es den ersten Trainerwechsel. Damals nahmen die Gebrüder Piskunov ihre Hüte und räumten den Platz auf der Trainerbank für Markus Berwanger. Dieser konnte das Team aus der Industriestadt jedoch nicht zurück in die Erfolgsspur führen. Nun, da die Löwen nicht nur in der Abstiegsrunde spielen, sondern auch dort unter ihren Möglichkeiten agieren, zog der Verein endgültig die Reißleine und einigte sich mit Markus Berwanger auf ein Ende seiner Anstellung. Beim „Neuen“ auf der Bank setzt der Verein, wie auch bei einem Großteil der Spieler, auf den eigenen Nachwuchs. Jürgen Lederer, seines Zeichens langjähriger Trainer des EHC Waldkraiburg „Oans Bee“, dem zweiten Team des Eishockeyvereins, soll nun in den verbleibenden fünf Spielen die Kohlen aus dem Feuer holen und die Löwen vor dem Abstieg retten. Wir sprachen mit ihm über seine Taktik und darüber, wie er den EHC Waldkraiburg noch vor dem Abstieg bewahren möchte.

Jürgen, Du kommst gerade aus den Play-Offs in der Bezirksliga zur Abstiegsrunde in der Bayernliga, wie fühlst Du Dich damit?

Jürgen Lederer: Eigentlich war ich nach der langen Saison mit der „Oans Bee“ mitten in der Urlaubsplanung, doch wenn der Verein mich braucht, stehe ich natürlich bereit.
Der Unterschied im Tempo zwischen Bayernliga und Bezirksliga ist schon merklich und ohne Zweifel wird das nun eine harte Aufgabe für mich aber vor allem auch für die Mannschaft. Wir müssen nun von Spiel zu Spiel denken und die Marschroute ist klar: Siegen oder fliegen.

Wo siehst Du aktuell die größten Baustellen und wo möchtest Du ansetzen?

Jürgen Lederer: Die größte Baustelle derzeit ist die Defensive. Klar fallen vorne zwar auch wenige Tore, das kann aber mit einer stabilen Defensive kompensiert werden. Kassiert man hinten zu viele Tore, wird es dagegen irgendwann schwer vorne genug zu schießen.

Was müssen Deine Spieler möglichst schnell umsetzen, um den Klassenerhalt noch schaffen zu können?

Jürgen Lederer: Hinten dicht und gut stehen. Die Rechnung ist ganz einfach: Wenn man hinten nun fünfmal zu Null spielt, steigt man nicht ab. Natürlich ist das Utopie, doch es sollte klar sein, wie ich das meine. Hierfür müssen auch die Stürmer konzentriert nach hinten arbeiten, um ihre Kollegen in der Verteidigung zu unterstützen.

Was sind Deine Erwartungen für die nächsten fünf Spiele und wie planst Du diese zu erreichen?

Jürgen Lederer: Vor allem möchte ich keine Einbrüche meiner Mannschaft mehr sehen. In vielen Spielen dieser Saison konnte man beobachten, dass nach einiger Zeit die Konzentration der Spieler weg war und dies hat uns sehr oft Punkte gekostet. Konzentration über 60 und wenn nötig auch über 65 Minuten ist die Vorgabe. Statt Schönspielerei, die in einer Abstiegsrunde keinen Platz hat, würde ich viel lieber Leidenschaft und Emotion sehen.

Wie würdest Du die aktuellen Stärken und Schwächen des Teams beschreiben?

Jürgen Lederer: Körperlich sind wir vielen Teams unterlegen, das sollten wir demnach eher vermeiden. Eine unserer größten Stärken ist, dass wir sehr laufstarke und schnelle Stürmer haben. Dieser Umstand hilft uns, wenn wir konzentriert arbeiten, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive, wenn der Sturm auch nach hinten mitarbeitet.

Bringst Du möglicherweise auch Verstärkung aus der 1B mit zur ersten Mannschaft?

Jürgen Lederer: Tatsächlich ja. Ich habe mich dazu entschlossen mit Tobias Jakob und Sebastian Mair unter den Eggen zwei talentierte Stürmer mit auflaufen zu lassen. Beides sind echte Kämpfer, die so leicht durch nichts zu erschüttern sind. Genau die Spielertypen, welche die Löwen in der derzeitigen Situation gut gebrauchen können.

Vielen Dank Jürgen für das kurzfristige Interview und die ausführlichen Antworten.