KOMMENDES SPIEL

VS
EHC
Königsbrunn
Löwen
Waldkraiburg
Sonntag, 28.11.2021 | 18:00 UhrTICKET KAUFEN

Es war angerichtet im Eisstadion Pfaffenhofen. Dabei meinen wir nicht nur das Spanferkel, welches in einer Semmel wunderbar schmeckte, auch nicht das Eis, das weiß und glatt in Erwartung vieler Kufen vor sich hin fror. Das erste Punktspiel der jungen Bayernliga-Saison war bereit gespielt zu werden. Der EHC Waldkraiburg war hierfür zu den „Eishogs“ gereist und sie waren gekommen, um zu siegen. Nicht im Bus saß Eduard Dmitrik, dieser entschloss sich in der vergangenen Woche aus privaten Beweggründen, seine Schlittschuhe vorerst nicht mehr zu schnüren. Der EHC Waldkraiburg dankt der Nummer 6 für alles Geleistete.

Die ersten Minuten das Anfangsdrittels gehörten erst einmal ganz den Hausherren in der mit 345 Zuschauern – rund 80 davon Löwen-Anhänger – gefüllten Arena. So wurde Kevin Yeingst, der im weiteren Verlauf noch eine tragende Rolle spielen würde, sowohl von Felsöci als auch von Elias Maier und Neuzugang Daniel Hanlon geprüft. Ab der vierten Minute drehten auch die Löwen ein wenig auf und stellten ihrerseits Thomas Hingel, den Tormann der „Eishogs“ auf die Probe. Dem EHC Waldkraiburg sah man als Zuseher die Spielfreude wahrlich an. Eine gute Kombination folgte der nächsten und so kam beinahe jeder Akteur aus den ersten vier Reihen zu mehr oder weniger guten Möglichkeiten. Auffällig hier sowohl das Trio Vogl, Hradek und Stanik, als auch Popelka, Neuert und Brenninger, welche die meisten Großchancen herausspielen konnten. Von Pfaffenhofen kamen mal mehr, mal weniger starke Aktionen in Richtung Tor, alles in allem aber zu wenig, um wirklich glänzen zu können. Einen Alleingang von David Felsöci entschärfte Kevin Yeingst in bester DEL-Manier und somit ging es torlos in die Pause.

Das zweite Drittel begann wie das erste endete, mit einer spürbaren Feldüberlegenheit der Gäste aus der Industriestadt. Auch das aktuelle Manko des EHC wurde aus dem ersten Durchgang mitübernommen: Die mangelnde Chancenverwertung. So ermöglichte Mathias Jeske bereits in der ersten Minute durch zwei Schlenzer von der blauen Linie Nachschussmöglichkeiten, welche jedoch gänzlich ungenutzt blieben. Auch eine weitere Überzahl der Löwen in der dritten bis fünften Minute blieb trotz Möglichkeiten ohne Torerfolg. Dies rächte sich in der sechsten Minute und der ersten Pfaffenhofener Möglichkeit. Nick Endreß zog aus der Halbposition einfach mal auf das Löwen-Tor und versenkte die Scheibe halbhoch im, aus Zuschauersicht, rechten Eck zum 1:0 aus dem Nichts heraus. Gefallen lassen wollten die Löwen sich das nicht, doch weder mit fünf Mann noch in Überzahl hatte man dieser Führung etwas entgegenzusetzen. Erst die 35. Minute, eine eigene Unterzahl und eine Einzelleistung von Sebastian Stanik, der sich im Drittel der Pfaffenhofener die Scheibe eroberte und zum Ausgleich einschob, brachte das erlösende Tor. Nicht einmal zwei Minuten später dann der erneute Treffer. Diesmal durfte DEL2-Zugang Christian Neuert auf Zuspiel von Michal Popelka, den Spielstand auf den 1:2 Pausenstand erhöhen.

Bis auf viele Strafen, die sich die Eishogs im dritten Durchgang fingen, passierte auf ihrer Seite zunächst nicht sehr viel. Und wenn sie einmal allein vor dem Tor von Kevin Yeingst auftauchten, konnte dieser jeden Alleingang entschärfen. In der 57. Minute des Spiels dann der Paukenschlag. In einer letzten Sturm- und Drangphase der „Eishogs“ erzielte der kanadische Import Connor Sanvido den 2:2 Ausgleichstreffer und nachdem die Löwen noch eine Strafe erhielten, erhoffte man sich auf Tribüne und Trainerbank zumindest noch die Verlängerung statt einer Niederlage. Gänzlich andere Pläne hatte jedoch Waldkraiburgs Nummer 15 Christof Hradek. In Unterzahl schnappt sich dieser das Spielgerät, schlägt vor dem Tor von Hingel noch einen Haken und schiebt zur 2:3 Führung ein. Die Herausnahme des Torwarts der „Eishogs“ quittierten die Löwen in Form von Christian Neuert und seinem zweiten Treffer noch mit einem Empty-Net-Goal zum 2:4 Endstand und für die ersten drei Punkte der Saison.

KOMMENDES SPIEL

VS
EHC
Königsbrunn
Löwen
Waldkraiburg
Sonntag, 28.11.2021 | 18:00 UhrTICKET KAUFEN

Es war angerichtet im Eisstadion Pfaffenhofen. Dabei meinen wir nicht nur das Spanferkel, welches in einer Semmel wunderbar schmeckte, auch nicht das Eis, das weiß und glatt in Erwartung vieler Kufen vor sich hin fror. Das erste Punktspiel der jungen Bayernliga-Saison war bereit gespielt zu werden. Der EHC Waldkraiburg war hierfür zu den „Eishogs“ gereist und sie waren gekommen, um zu siegen. Nicht im Bus saß Eduard Dmitrik, dieser entschloss sich in der vergangenen Woche aus privaten Beweggründen, seine Schlittschuhe vorerst nicht mehr zu schnüren. Der EHC Waldkraiburg dankt der Nummer 6 für alles Geleistete.

Die ersten Minuten das Anfangsdrittels gehörten erst einmal ganz den Hausherren in der mit 345 Zuschauern – rund 80 davon Löwen-Anhänger – gefüllten Arena. So wurde Kevin Yeingst, der im weiteren Verlauf noch eine tragende Rolle spielen würde, sowohl von Felsöci als auch von Elias Maier und Neuzugang Daniel Hanlon geprüft. Ab der vierten Minute drehten auch die Löwen ein wenig auf und stellten ihrerseits Thomas Hingel, den Tormann der „Eishogs“ auf die Probe. Dem EHC Waldkraiburg sah man als Zuseher die Spielfreude wahrlich an. Eine gute Kombination folgte der nächsten und so kam beinahe jeder Akteur aus den ersten vier Reihen zu mehr oder weniger guten Möglichkeiten. Auffällig hier sowohl das Trio Vogl, Hradek und Stanik, als auch Popelka, Neuert und Brenninger, welche die meisten Großchancen herausspielen konnten. Von Pfaffenhofen kamen mal mehr, mal weniger starke Aktionen in Richtung Tor, alles in allem aber zu wenig, um wirklich glänzen zu können. Einen Alleingang von David Felsöci entschärfte Kevin Yeingst in bester DEL-Manier und somit ging es torlos in die Pause.

Das zweite Drittel begann wie das erste endete, mit einer spürbaren Feldüberlegenheit der Gäste aus der Industriestadt. Auch das aktuelle Manko des EHC wurde aus dem ersten Durchgang mitübernommen: Die mangelnde Chancenverwertung. So ermöglichte Mathias Jeske bereits in der ersten Minute durch zwei Schlenzer von der blauen Linie Nachschussmöglichkeiten, welche jedoch gänzlich ungenutzt blieben. Auch eine weitere Überzahl der Löwen in der dritten bis fünften Minute blieb trotz Möglichkeiten ohne Torerfolg. Dies rächte sich in der sechsten Minute und der ersten Pfaffenhofener Möglichkeit. Nick Endreß zog aus der Halbposition einfach mal auf das Löwen-Tor und versenkte die Scheibe halbhoch im, aus Zuschauersicht, rechten Eck zum 1:0 aus dem Nichts heraus. Gefallen lassen wollten die Löwen sich das nicht, doch weder mit fünf Mann noch in Überzahl hatte man dieser Führung etwas entgegenzusetzen. Erst die 35. Minute, eine eigene Unterzahl und eine Einzelleistung von Sebastian Stanik, der sich im Drittel der Pfaffenhofener die Scheibe eroberte und zum Ausgleich einschob, brachte das erlösende Tor. Nicht einmal zwei Minuten später dann der erneute Treffer. Diesmal durfte DEL2-Zugang Christian Neuert auf Zuspiel von Michal Popelka, den Spielstand auf den 1:2 Pausenstand erhöhen.

Bis auf viele Strafen, die sich die Eishogs im dritten Durchgang fingen, passierte auf ihrer Seite zunächst nicht sehr viel. Und wenn sie einmal allein vor dem Tor von Kevin Yeingst auftauchten, konnte dieser jeden Alleingang entschärfen. In der 57. Minute des Spiels dann der Paukenschlag. In einer letzten Sturm- und Drangphase der „Eishogs“ erzielte der kanadische Import Connor Sanvido den 2:2 Ausgleichstreffer und nachdem die Löwen noch eine Strafe erhielten, erhoffte man sich auf Tribüne und Trainerbank zumindest noch die Verlängerung statt einer Niederlage. Gänzlich andere Pläne hatte jedoch Waldkraiburgs Nummer 15 Christof Hradek. In Unterzahl schnappt sich dieser das Spielgerät, schlägt vor dem Tor von Hingel noch einen Haken und schiebt zur 2:3 Führung ein. Die Herausnahme des Torwarts der „Eishogs“ quittierten die Löwen in Form von Christian Neuert und seinem zweiten Treffer noch mit einem Empty-Net-Goal zum 2:4 Endstand und für die ersten drei Punkte der Saison.