Viele Fragen tun und taten sich in den vergangenen Wochen beim und an den EHC Waldkraiburg auf. Der Abstieg in die Landesliga brachte einige Veränderungen mit sich welche sich in der Organisation des beliebten Vereins und auch im Ablauf der kommenden Saison widerspiegeln. Die sportliche Leitung, bestehend auf Julia Klose und Philipp Seifert setzten sich einigen brennenden Fragen aus und erklären ihre Entscheidungen. Das Interview in voller Länge findet man auf dem Facebook- und Instagram-Kanal des Vereins.

Frage: In der Vergangenheit hatte der EHC Waldkraiburg keine fest definierte sportliche Leitung und nun gibt es gleich zwei, wie kam es dazu?

Julia Klose: Philipp und ich stehen die ganze Saison tagtäglich zusammen auf dem Eis. Wir vertreten dieselben Werte, haben die gleichen sportlichen Ziele, daraus wurde ziemlich schnell klar, dass wir das nun zusammen machen wollen. Ich selbst bekomme die Abläufe und das Drumherum nun seit 20 Jahren schon mit und habe Kontakte, ebenso wie Philipp gute Kontakte hat, deshalb lag es für uns nah.

Frage: Wie läuft die Planung der aktuellen Saison, wie sieht es mit dem Kader aus?

Philipp Seifert: Eigentlich sind wir so gut wie fertig mit der Planung. Der Kader ist weitgehend fertig, die Vorbereitungsspiele ausgemacht, eigentlich kann die Saison kommen.

Julia Klose: Es gibt noch immer ein-zwei einheimische Spieler, für die immer ein Plätzchen in der Kabine frei ist, deren Nummern auch noch nicht vergeben wurden und die wir gerne weiterhin im Dress der Löwen sehen würden.

Frage: Ist schon etwas über die Ligeneinteilung bekannt?

Philipp Seifert: Noch ist leider rein gar nichts über die Liga und ihren Ablauf bekannt. Wir wissen noch nicht in welcher Gruppe wir spielen werden oder wann die Saison letztlich für uns starten wird.

Frage: Gibt es Präferenzen, was die Gruppe angeht?

Philipp Seifert: Ein Derby gegen Trostberg wäre schon schön, ich persönlich würde auch gerne mal im schönen Stadion von Ravensburg spielen. Rein fahrtechnisch wäre es schon praktischer eher auf der „Allgäuseite“ zu sein.

Julia Klose: Sportlich hingegen ist es eher Wurst, besiegen müssen wir sowieso jeden anderen Club.

 

Frage: Weg von der ersten Mannschaft: Wie ist die Lage im eigenen Nachwuchs und dürfen sich die Fans auch in Zukunft auf „Eigengewächse“ aus der eigenen Jugend freuen?

Julia Klose: Definitiv! Unser Weg wird weiterhin sein so viele einheimische Spieler wie möglich in der ersten Mannschaft spielen zu sehen. Auch aktuell im Kader sind, außer unsere Importspieler und Max Cejka, ausnahmslos Waldkraiburger.

Philipp Seifert: Die letzten vier bis fünf Jahre ist im Nachwuchs ordentlich etwas nach vorne gegangen. Dank guter Konzepte wie die Eislaufschule und dem Urmel-Abzeichen, ebenso wie die geplanten Besuche in den Schulen und der Teilnahme am 3-Sterne-Programm stellen wir uns hier auch weiterhin gut auf, um vielen Kindern ein schönes Hobby zu ermöglichen.
Zudem haben wir dieses Jahr ganze fünf Jugendtrainer, die sich um alle Altersklassen der Kinder kümmern.

Frage: Philipp, Du bist sportlicher Leiter, einer von fünf Jugendtrainern, bist gerade Vater geworden und auch noch Spieler? Wie bekommst Du diese Mehrfachbelastung unter einen Hut?

Philipp Seifert: Ja, ich werde auch nächstes Jahr noch für den EHC spielen. Für alles andere – und da spreche ich wohl auch für Julia, müssen wir in erster Linie unseren jeweiligen Partnern danken, dass sie das mitmachen. Für mich persönlich gilt: Eishockey ist der geilste Sport der Welt. Ich könnte quasi den ganzen Tag nur über Eishockey sprechen. Es macht mir Spaß den Kindern diesen Sport und diese Begeisterung beizubringen und ihre Entwicklung zu sehen.

Frage: Wie ist es dem Verein, ist es Euch beiden, gelungen eine Granate wie Daniel Hora nach Waldkraiburg zu locken?

Julia Klose: Philipp und ich trafen uns in Pilsen mit zwei infrage kommenden Spielern und hatten sehr gute Gespräche. Einer der beiden, Josef Dana, brachte noch einen dritten Spieler ins Gespräch, welchen wir letztlich auch noch verpflichteten. Damit war unsere Planung für die Ausländerstellen eigentlich abgeschlossen. Der Schrei nach einem „gestandenen Verteidiger“ war jedoch weiterhin laut, gerade nach dem Weggang von Tom (Thomas Rott). Als ich im Urlaub war, bekam ich unverhofft eine Nachricht mit der Frage, ob wir Interesse an Daniel Hora hätten. Wir kannten Daniel, haben ihn in der letzten Saison beim Finale in Dingolfing spielen sehen und wir müssten schon sehr doof sein ein solches Angebot von einem Spieler, welcher nicht nur geballte Erfahrung, sondern auch die richtige Einstellung mitbringt, auszuschlagen.

Frage: Wie kann sich der Verein gleich vier Kontingentstellen leisten?

Philipp Seifert: Jeder der vier Kontingentspieler, ebenso wie jeder andere Spieler im Verein geht in Vollzeit arbeiten. Im Allgemeinen kann man dieses Jahr nicht das Gefühl haben, dass es auch nur einen Spieler im Team gäbe, der sich erhofft beim EHC reich zu werden. Im Gegenteil, jeder möchte schnelles, attraktives und ansehnliches Eishockey zeigen.

Vielen Dank Julia und Philipp für Eure Zeit und Eure Geduld.

Viele Fragen tun und taten sich in den vergangenen Wochen beim und an den EHC Waldkraiburg auf. Der Abstieg in die Landesliga brachte einige Veränderungen mit sich welche sich in der Organisation des beliebten Vereins und auch im Ablauf der kommenden Saison widerspiegeln. Die sportliche Leitung, bestehend auf Julia Klose und Philipp Seifert setzten sich einigen brennenden Fragen aus und erklären ihre Entscheidungen. Das Interview in voller Länge findet man auf dem Facebook- und Instagram-Kanal des Vereins.

Frage: In der Vergangenheit hatte der EHC Waldkraiburg keine fest definierte sportliche Leitung und nun gibt es gleich zwei, wie kam es dazu?

Julia Klose: Philipp und ich stehen die ganze Saison tagtäglich zusammen auf dem Eis. Wir vertreten dieselben Werte, haben die gleichen sportlichen Ziele, daraus wurde ziemlich schnell klar, dass wir das nun zusammen machen wollen. Ich selbst bekomme die Abläufe und das Drumherum nun seit 20 Jahren schon mit und habe Kontakte, ebenso wie Philipp gute Kontakte hat, deshalb lag es für uns nah.

Frage: Wie läuft die Planung der aktuellen Saison, wie sieht es mit dem Kader aus?

Philipp Seifert: Eigentlich sind wir so gut wie fertig mit der Planung. Der Kader ist weitgehend fertig, die Vorbereitungsspiele ausgemacht, eigentlich kann die Saison kommen.

Julia Klose: Es gibt noch immer ein-zwei einheimische Spieler, für die immer ein Plätzchen in der Kabine frei ist, deren Nummern auch noch nicht vergeben wurden und die wir gerne weiterhin im Dress der Löwen sehen würden.

Frage: Ist schon etwas über die Ligeneinteilung bekannt?

Philipp Seifert: Noch ist leider rein gar nichts über die Liga und ihren Ablauf bekannt. Wir wissen noch nicht in welcher Gruppe wir spielen werden oder wann die Saison letztlich für uns starten wird.

Frage: Gibt es Präferenzen, was die Gruppe angeht?

Philipp Seifert: Ein Derby gegen Trostberg wäre schon schön, ich persönlich würde auch gerne mal im schönen Stadion von Ravensburg spielen. Rein fahrtechnisch wäre es schon praktischer eher auf der „Allgäuseite“ zu sein.

Julia Klose: Sportlich hingegen ist es eher Wurst, besiegen müssen wir sowieso jeden anderen Club.

 

Frage: Weg von der ersten Mannschaft: Wie ist die Lage im eigenen Nachwuchs und dürfen sich die Fans auch in Zukunft auf „Eigengewächse“ aus der eigenen Jugend freuen?

Julia Klose: Definitiv! Unser Weg wird weiterhin sein so viele einheimische Spieler wie möglich in der ersten Mannschaft spielen zu sehen. Auch aktuell im Kader sind, außer unsere Importspieler und Max Cejka, ausnahmslos Waldkraiburger.

Philipp Seifert: Die letzten vier bis fünf Jahre ist im Nachwuchs ordentlich etwas nach vorne gegangen. Dank guter Konzepte wie die Eislaufschule und dem Urmel-Abzeichen, ebenso wie die geplanten Besuche in den Schulen und der Teilnahme am 3-Sterne-Programm stellen wir uns hier auch weiterhin gut auf, um vielen Kindern ein schönes Hobby zu ermöglichen.
Zudem haben wir dieses Jahr ganze fünf Jugendtrainer, die sich um alle Altersklassen der Kinder kümmern.

Frage: Philipp, Du bist sportlicher Leiter, einer von fünf Jugendtrainern, bist gerade Vater geworden und auch noch Spieler? Wie bekommst Du diese Mehrfachbelastung unter einen Hut?

Philipp Seifert: Ja, ich werde auch nächstes Jahr noch für den EHC spielen. Für alles andere – und da spreche ich wohl auch für Julia, müssen wir in erster Linie unseren jeweiligen Partnern danken, dass sie das mitmachen. Für mich persönlich gilt: Eishockey ist der geilste Sport der Welt. Ich könnte quasi den ganzen Tag nur über Eishockey sprechen. Es macht mir Spaß den Kindern diesen Sport und diese Begeisterung beizubringen und ihre Entwicklung zu sehen.

Frage: Wie ist es dem Verein, ist es Euch beiden, gelungen eine Granate wie Daniel Hora nach Waldkraiburg zu locken?

Julia Klose: Philipp und ich trafen uns in Pilsen mit zwei infrage kommenden Spielern und hatten sehr gute Gespräche. Einer der beiden, Josef Dana, brachte noch einen dritten Spieler ins Gespräch, welchen wir letztlich auch noch verpflichteten. Damit war unsere Planung für die Ausländerstellen eigentlich abgeschlossen. Der Schrei nach einem „gestandenen Verteidiger“ war jedoch weiterhin laut, gerade nach dem Weggang von Tom (Thomas Rott). Als ich im Urlaub war, bekam ich unverhofft eine Nachricht mit der Frage, ob wir Interesse an Daniel Hora hätten. Wir kannten Daniel, haben ihn in der letzten Saison beim Finale in Dingolfing spielen sehen und wir müssten schon sehr doof sein ein solches Angebot von einem Spieler, welcher nicht nur geballte Erfahrung, sondern auch die richtige Einstellung mitbringt, auszuschlagen.

Frage: Wie kann sich der Verein gleich vier Kontingentstellen leisten?

Philipp Seifert: Jeder der vier Kontingentspieler, ebenso wie jeder andere Spieler im Verein geht in Vollzeit arbeiten. Im Allgemeinen kann man dieses Jahr nicht das Gefühl haben, dass es auch nur einen Spieler im Team gäbe, der sich erhofft beim EHC reich zu werden. Im Gegenteil, jeder möchte schnelles, attraktives und ansehnliches Eishockey zeigen.

Vielen Dank Julia und Philipp für Eure Zeit und Eure Geduld.