KOMMENDES SPIEL

VS
TSV Trostberg “Chiefs”
Trostberg
Löwen
Waldkraiburg
Samstag, 02.03.2024 | 20:00 UhrTICKET KAUFEN
Pos.MannschaftSPPGFGA
1215721165
2235613081
3214311479

Ein hartes Stück Arbeit liegt hinter dem EHC Waldkraiburg nach dem Punktspiel in der Eishockey Landesliga Gruppe B am vergangenen Freitag. Zu Gast waren die „Aibdogs“ aus Bad Aibling und diese hatten den Plan, nach einer zuletzt gestarteten Niederlagenserie, gegen die Löwen wieder punkten zu können um dem Platz an der Sonne, den sie dieses Jahr bereits lange innehatten, wieder ein Stückchen näher zu kommen. Die Löwen indes konnten zum ersten Mal in dieser Saison auf die volle Besetzung zurückgreifen und liefen, ohne die Förderlizenz-Unterstützung vom EHC Klostersee, mit 18 Feldspielern und zwei Torhütern auf. Aufgrund der im Moment gleichwertig stark besetzten Torhüterposition und dem Rotationsprinzip das Trainer Jürgen Lederer anwendet, war die erste Frage vor dem Spiel: „Wer fängt denn heute“? Christoph Lode sollte das Tor an diesem Freitag hüten und diese Entscheidung sich als goldrichtig herausstellen. Lode erwischte einen Sahnetag und verhinderte so manchen Gegentreffer, welcher bereits sicher im Tor geglaubt wurde.
Doch zu Beginn des Spiels erhielt er erst einmal einen Vorschuss Glück. Die Bad Aiblinger Spieler, unbeeindruckt von der Waldkraiburger Siegesserie, drückten von Beginn an in Richtung Tor der Löwen. Der Plan war die Mannschaft von Jürgen Lederer mit einem frühen Tor zu verunsichern. Einem Rückstand lief man immerhin nicht sehr oft hinterher in dieser Saison. So setzte Michael Appl, nach zweieinhalb Minuten und einem Konter der „Aibdogs“, den Puck lediglich an den rechten Pfosten. Auch die Löwen spielten wieder eine sehr gute Partie und kamen zu ihren Möglichkeiten. Nach einem guten Pass von Martin Herman vergaben Tony Dillmann und Leon Decker jedoch vorerst die Möglichkeit nach knapp vier Minuten in front zu gehen. Nach guten sieben Minuten im Spiel war es dann so weit. Eine Strafe der „Aibdogs“, welche Kapitän Marcel Schulz absaß, nutzte Daniel Hora, um erneut einen seiner gefürchteten Blueliner auszupacken. An Freund und Feind vorbei, ohne dass ein Mitspieler noch abfälschen konnte, schlug das Spielgerät hinter Rudi Schmidt im Tor der Bad Aiblinger ein. Rund sieben Minuten vor der ersten Pause war es dann erneut das rotgestrichene Metall, dass die Löwen rettete. Aiblings Christoph Gottwald nahm sich ein Herz und zog ebenfalls von der blauen Linie ab, traf aber nur die Umrandung, nicht jedoch das Tor selbst.

Die erste Großchance im zweiten Durchgang gehörte erneut Bad Aibling. Nach knapp fünf Minuten sah sich Kapitän Marcel Schulz plötzlich allein auf Christoph Lode zufahren. Letzterer jedoch blieb auf seinem Posten und machte jegliche Chance auf einen Treffer zunichte. Auf diese Weise wogte das Spiel im zweiten Durchgang lange hin und her. Möglichkeiten und Chancen auf beiden Seiten und wenige Spielunterbrechungen ließen Raum für Spielfluss. Diesen nutzten erneut die Löwen zu ihrem Vorteil. In einer Konter-Situation wurde Dominik Soukup gut gesehen und bedient von Josef Dana. Zwar vergibt Soukup seine große Möglichkeit, doch der von hinten heraneilende Nico Vogl verwertete den Nachschuss zum 2:0 Pausenstand.

Auf der anschließenden Pressekonferenz haderte Jürgen Lederer mit der Verteidigungsleistung seines Teams im zweiten Drittel, weshalb diese im dritten Durchgang deutlich konzentrierter schien. Die Löwen ließen kaum mehr Großchancen der Gäste zu und kreierten aus der stabilen Defensive heraus selbst eigene Möglichkeiten. So auch beim 3:0 nach guten sechs gespielten Minuten. Ausgangspunkt war, wie so oft, Dominik Soukup, der den Puck über zwei Drittel des Spielfeldes trug. Hinter dem Tor angekommen spielt er den Pass vor das Gehäuse und dort wartete Nico Vogl, der sein zweites Tor des Abends per Rückhand besorgte. Erneut eine starke Einzelleistung ging dem nächsten Treffer voraus. Martin Herman hielt den Puck lange am eigenen Schläger im gegnerischen Spieldrittel. Gerade als man dachte er sucht den Abschluss, bewies er ein gutes Auge und spielte den Pass auf den freien Leon Decker der bereits am rechten Pfosten wartete und nur noch in das verwaiste Gehäuse einschieben musste. Auch gegen die „Aibdogs“ packten die Löwen ihren berüchtigten Doppelschlag aus. Lediglich 42 Sekunden nach dem 4:0, erhöhten die Löwen bereits ansehnlich auf 5:0. Nach einem schönen Pass von Max Cejka legte sich Nico Vogl den Puck auf der Rückhand zurecht. In der letzten möglichen Sekunde vollendete dieser, im Fallen, wieder mit der Rückhand in das Tor der „Aibdogs“. Die Gäste wussten nun, dass das Spiel für sie gegessen war, und zeigten nurmehr rudimentäre Gegenwehr. So konnte sich, fünf Minuten vor Spielende, Josef Dana auf der linken Seite in das Drittel der Kreis-Rosenheimer tanken und eiskalt ins lange Eck zum 6:0 Endstand vollstrecken. Für die Löwen bedeutet dieser achte Sieg in Folge, dass sie, selbst wenn Haßfurt die beiden Spiele die sie in Rückstand sind, gewinnt, weiterhin auf dem ersten Tabellenplatz verweilen. Zwar ist die Meisterrunde, also jene Runde, in der die besten Teams aus beiden Landesliga-Gruppen gegeneinander antreten, rechnerisch noch nicht gesichert, jedoch sind die Löwen mit einer solchen Leistung wie sie sie bisher zeigten, geradewegs auf dem Weg dorthin.

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3214311479

Ein hartes Stück Arbeit liegt hinter dem EHC Waldkraiburg nach dem Punktspiel in der Eishockey Landesliga Gruppe B am vergangenen Freitag. Zu Gast waren die „Aibdogs“ aus Bad Aibling und diese hatten den Plan, nach einer zuletzt gestarteten Niederlagenserie, gegen die Löwen wieder punkten zu können um dem Platz an der Sonne, den sie dieses Jahr bereits lange innehatten, wieder ein Stückchen näher zu kommen. Die Löwen indes konnten zum ersten Mal in dieser Saison auf die volle Besetzung zurückgreifen und liefen, ohne die Förderlizenz-Unterstützung vom EHC Klostersee, mit 18 Feldspielern und zwei Torhütern auf. Aufgrund der im Moment gleichwertig stark besetzten Torhüterposition und dem Rotationsprinzip das Trainer Jürgen Lederer anwendet, war die erste Frage vor dem Spiel: „Wer fängt denn heute“? Christoph Lode sollte das Tor an diesem Freitag hüten und diese Entscheidung sich als goldrichtig herausstellen. Lode erwischte einen Sahnetag und verhinderte so manchen Gegentreffer, welcher bereits sicher im Tor geglaubt wurde.
Doch zu Beginn des Spiels erhielt er erst einmal einen Vorschuss Glück. Die Bad Aiblinger Spieler, unbeeindruckt von der Waldkraiburger Siegesserie, drückten von Beginn an in Richtung Tor der Löwen. Der Plan war die Mannschaft von Jürgen Lederer mit einem frühen Tor zu verunsichern. Einem Rückstand lief man immerhin nicht sehr oft hinterher in dieser Saison. So setzte Michael Appl, nach zweieinhalb Minuten und einem Konter der „Aibdogs“, den Puck lediglich an den rechten Pfosten. Auch die Löwen spielten wieder eine sehr gute Partie und kamen zu ihren Möglichkeiten. Nach einem guten Pass von Martin Herman vergaben Tony Dillmann und Leon Decker jedoch vorerst die Möglichkeit nach knapp vier Minuten in front zu gehen. Nach guten sieben Minuten im Spiel war es dann so weit. Eine Strafe der „Aibdogs“, welche Kapitän Marcel Schulz absaß, nutzte Daniel Hora, um erneut einen seiner gefürchteten Blueliner auszupacken. An Freund und Feind vorbei, ohne dass ein Mitspieler noch abfälschen konnte, schlug das Spielgerät hinter Rudi Schmidt im Tor der Bad Aiblinger ein. Rund sieben Minuten vor der ersten Pause war es dann erneut das rotgestrichene Metall, dass die Löwen rettete. Aiblings Christoph Gottwald nahm sich ein Herz und zog ebenfalls von der blauen Linie ab, traf aber nur die Umrandung, nicht jedoch das Tor selbst.

Die erste Großchance im zweiten Durchgang gehörte erneut Bad Aibling. Nach knapp fünf Minuten sah sich Kapitän Marcel Schulz plötzlich allein auf Christoph Lode zufahren. Letzterer jedoch blieb auf seinem Posten und machte jegliche Chance auf einen Treffer zunichte. Auf diese Weise wogte das Spiel im zweiten Durchgang lange hin und her. Möglichkeiten und Chancen auf beiden Seiten und wenige Spielunterbrechungen ließen Raum für Spielfluss. Diesen nutzten erneut die Löwen zu ihrem Vorteil. In einer Konter-Situation wurde Dominik Soukup gut gesehen und bedient von Josef Dana. Zwar vergibt Soukup seine große Möglichkeit, doch der von hinten heraneilende Nico Vogl verwertete den Nachschuss zum 2:0 Pausenstand.

Auf der anschließenden Pressekonferenz haderte Jürgen Lederer mit der Verteidigungsleistung seines Teams im zweiten Drittel, weshalb diese im dritten Durchgang deutlich konzentrierter schien. Die Löwen ließen kaum mehr Großchancen der Gäste zu und kreierten aus der stabilen Defensive heraus selbst eigene Möglichkeiten. So auch beim 3:0 nach guten sechs gespielten Minuten. Ausgangspunkt war, wie so oft, Dominik Soukup, der den Puck über zwei Drittel des Spielfeldes trug. Hinter dem Tor angekommen spielt er den Pass vor das Gehäuse und dort wartete Nico Vogl, der sein zweites Tor des Abends per Rückhand besorgte. Erneut eine starke Einzelleistung ging dem nächsten Treffer voraus. Martin Herman hielt den Puck lange am eigenen Schläger im gegnerischen Spieldrittel. Gerade als man dachte er sucht den Abschluss, bewies er ein gutes Auge und spielte den Pass auf den freien Leon Decker der bereits am rechten Pfosten wartete und nur noch in das verwaiste Gehäuse einschieben musste. Auch gegen die „Aibdogs“ packten die Löwen ihren berüchtigten Doppelschlag aus. Lediglich 42 Sekunden nach dem 4:0, erhöhten die Löwen bereits ansehnlich auf 5:0. Nach einem schönen Pass von Max Cejka legte sich Nico Vogl den Puck auf der Rückhand zurecht. In der letzten möglichen Sekunde vollendete dieser, im Fallen, wieder mit der Rückhand in das Tor der „Aibdogs“. Die Gäste wussten nun, dass das Spiel für sie gegessen war, und zeigten nurmehr rudimentäre Gegenwehr. So konnte sich, fünf Minuten vor Spielende, Josef Dana auf der linken Seite in das Drittel der Kreis-Rosenheimer tanken und eiskalt ins lange Eck zum 6:0 Endstand vollstrecken. Für die Löwen bedeutet dieser achte Sieg in Folge, dass sie, selbst wenn Haßfurt die beiden Spiele die sie in Rückstand sind, gewinnt, weiterhin auf dem ersten Tabellenplatz verweilen. Zwar ist die Meisterrunde, also jene Runde, in der die besten Teams aus beiden Landesliga-Gruppen gegeneinander antreten, rechnerisch noch nicht gesichert, jedoch sind die Löwen mit einer solchen Leistung wie sie sie bisher zeigten, geradewegs auf dem Weg dorthin.