KOMMENDES SPIEL

VS
TSV Trostberg “Chiefs”
Trostberg
Löwen
Waldkraiburg
Samstag, 02.03.2024 | 20:00 UhrTICKET KAUFEN
Pos.MannschaftSPPGFGA
1215721165
2235613081
3214311479

Am Freitagabend traten die Löwen vom EHC Waldkraiburg beim EV Moosburg an. Ohne das nötige Maß an Respekt zu verlieren, dass die Löwen jedem Gegner entgegenbringen, erwartete man wohl eine einfachere Partie, die man auf dem Weg in Richtung Play-Off-Runde hinter sich bringen musste, doch Moosburg hatte andere Pläne. Getrieben davon gewinnen oder zumindest punkten zu müssen, legten die Isar-Amper-Städter all ihr Herzblut in diese Partie. Die Löwen hingegen sind gesichert in den Play-Offs und müssen, auch um sich selbst nicht zu dezimieren, nicht mehr mit letzter Konsequenz und überdrehtem Motor in die Partien gehen. Dennoch, das Engagement war groß beim Team von Coach Jürgen Lederer, was im weiteren Spielverlauf auch deutlich ersichtlich war.

Doch erst einmal startete die Partie verheißungsvoll. Nach weniger als einer Minute hörten die rund 100 mitgereisten Waldkraiburger Zuschauer bereits zum ersten Mal das Geräusch eines Pucks am Torgestänge. Es war das Tor von Tobias Sickinger und der Unglücks-Schütze war Moosburgs Nummer 14 und Kapitän Stefan Groß. Ebenfalls einen Pfostentreffer produzierte der EHC Waldkraiburg nach rund drei Minuten im Spiel. Nach einer Zwei-Gegen-Eins-Situation schloss Dominik Soukup ab, doch traf er lediglich den rechten Pfosten. Wiederum nur das Gestänge traf Moosburg nach rund fünf Minuten, als sie, nach einer Unaufmerksamkeit in der Waldkraiburger Verteidigung, überraschend an den Puck kamen. So verging das erste Drittel tor- aber keinesfalls chancenlos für den EHC Waldkraiburg. Doch waren die Abschlüsse, nach den technisch gut herausgespielten Chancen oftmals nicht da oder zu zentral auf Moosburgs Torwart Thomas Mende.

Der zweite Durchgang startete vorerst wie der erste beendet wurde. Der EHC Waldkraiburg erspielte sich Chancen, blieb vor dem Tor vorerst jedoch zu harmlos. In der 28. Minute platzte jedoch der Knoten, ausgerechnet in einer von lediglich drei Moosburger Strafzeiten in einer ansonsten sehr fair geführten Partie. Aus sehr spitzem Winkel links vor dem Tor, bugsierte der Kapitän höchstselbst, nachdem er es zuvor bereits zweimal erfolglos probierte, den Puck unhaltbar in den rechten Winkel, unhaltbar für Thomas Mende. Dieses Tor öffnete letztlich die Schleusen bei den Innstädtern und die kommenden fünf Minuten sollten die spielentscheidenden werden. Gute zwei Minuten nach dem 0:1 setzte Nico Vogl erneut zu einem Lauf ins gegnerische Drittel an. Dort angekommen spielte er den Pass auf Soukup, der aus zentraler Position abzog und zum 0:2 verwandelte. Die mitgereisten Fans hatte noch nicht einmal die Chance den Torschützen Soukup auszurufen, da schlug der Puck bereits erneut im Moosburger Tor ein. Gerade noch Vorlagengeber zeichnete sich Nico Vogl nun erneut als Torschütze aus. Nachdem er einmal das Tor umrundete, zog dieser auf das Tor ab. Die Absicht war wohl eher den links bereits bereitstehenden Soukup mit einem Rebound zu bedienen, doch Thomas Mende rutschte dieser Puck durch und schon stand es 0:3. Ein Tor sollte in diesem Drittel noch fallen und die Fans mussten nicht sehr lange darauf warten. Ebenfalls auf der rechten Seite kommend, zog Leon Decker aus ähnlicher Position wie zuvor Nico Vogl auf das Tor der Moosburger. Wieder rutschte das Spielgerät am Torhüter vorbei ins lange Eck und führte zum 0:4 Pausenstand.

Das dritte Drittel startete nicht mehr so energiegeladen wie die vier Tor im zweiten vermuten lassen könnten. Der Puck und die Kombinationen liefen weitestgehend, zumeist jedoch nur bis zum letzten Pass, der dann nicht verwertet wurde. Tim Ludwig schaffte den Strafen-Hattrick mit drei Zweiminutenstrafen hintereinander und Moosburg nutzte eine dieser Strafen für den Ehrentreffer. Den Nachschuss nach einem Schuss von der blauen Linie von Jaroslav Koma, nutzte Moosburgs Knallinger letztlich, um den ansonsten zumeist sicheren Tobi Sickinger im Tor der Löwen zu bezwingen. Während der zweiten Ludwig-Strafe sah der Trainer von Moosburg seinen letzten Strohhalm in der Herausnahme seines Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers gegen nun vier verteidigende Löwen. Nutzen konnte sein Team diese Möglichkeit nicht, vielmehr waren es die Löwen, die in einem leeren Tor, ohne Thomas Mende, die Möglichkeit sahen noch etwas am Spielstand zu drehen. So versuchte sich zuerst Nico Vogl, wurde jedoch vorerst noch einmal von Moosburgs Verteidigung geblockt. Wenige Sekunden später startete Florian Maierhofer einen Lauf, den er vorbildlich ins leere Tor abschloss. Das letzte Tor des Abends besorgte schließlich noch einmal Dominik Soukup. Bedient von Vogl und Seifert, legte er den Puck bei eigener Überzahl von links ins Tor. Mit die eindrucksvollste Situation in diesem Drittel oder gar im Spiel ist jedoch eine Situation, welche sich sechs Sekunden vor Ende der Partie zuzog und die aufzeigt, wie sehr die Löwen bereit sind sich für ein gemeinsames Ziel ins Zeug zu legen. Beim Spielstand von 1:6 und einer sicher gewonnenen Begegnung gegen Moosburg, warf sich Josef Dana, bei doppelter Überzahl der Moosburger, dennoch in einen sicher schmerzhaften Schuss. Die Botschaft, die hinter einer solchen Aktion steht, ist beeindruckend und am Ende des Tages genau das, was das Team für die anstehenden schweren Play-Off-Runde benötigt: Kein Teil ist größer als das Ganze, nur mit vollem Einsatz kann es gehen.

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Am Freitagabend traten die Löwen vom EHC Waldkraiburg beim EV Moosburg an. Ohne das nötige Maß an Respekt zu verlieren, dass die Löwen jedem Gegner entgegenbringen, erwartete man wohl eine einfachere Partie, die man auf dem Weg in Richtung Play-Off-Runde hinter sich bringen musste, doch Moosburg hatte andere Pläne. Getrieben davon gewinnen oder zumindest punkten zu müssen, legten die Isar-Amper-Städter all ihr Herzblut in diese Partie. Die Löwen hingegen sind gesichert in den Play-Offs und müssen, auch um sich selbst nicht zu dezimieren, nicht mehr mit letzter Konsequenz und überdrehtem Motor in die Partien gehen. Dennoch, das Engagement war groß beim Team von Coach Jürgen Lederer, was im weiteren Spielverlauf auch deutlich ersichtlich war.

Doch erst einmal startete die Partie verheißungsvoll. Nach weniger als einer Minute hörten die rund 100 mitgereisten Waldkraiburger Zuschauer bereits zum ersten Mal das Geräusch eines Pucks am Torgestänge. Es war das Tor von Tobias Sickinger und der Unglücks-Schütze war Moosburgs Nummer 14 und Kapitän Stefan Groß. Ebenfalls einen Pfostentreffer produzierte der EHC Waldkraiburg nach rund drei Minuten im Spiel. Nach einer Zwei-Gegen-Eins-Situation schloss Dominik Soukup ab, doch traf er lediglich den rechten Pfosten. Wiederum nur das Gestänge traf Moosburg nach rund fünf Minuten, als sie, nach einer Unaufmerksamkeit in der Waldkraiburger Verteidigung, überraschend an den Puck kamen. So verging das erste Drittel tor- aber keinesfalls chancenlos für den EHC Waldkraiburg. Doch waren die Abschlüsse, nach den technisch gut herausgespielten Chancen oftmals nicht da oder zu zentral auf Moosburgs Torwart Thomas Mende.

Der zweite Durchgang startete vorerst wie der erste beendet wurde. Der EHC Waldkraiburg erspielte sich Chancen, blieb vor dem Tor vorerst jedoch zu harmlos. In der 28. Minute platzte jedoch der Knoten, ausgerechnet in einer von lediglich drei Moosburger Strafzeiten in einer ansonsten sehr fair geführten Partie. Aus sehr spitzem Winkel links vor dem Tor, bugsierte der Kapitän höchstselbst, nachdem er es zuvor bereits zweimal erfolglos probierte, den Puck unhaltbar in den rechten Winkel, unhaltbar für Thomas Mende. Dieses Tor öffnete letztlich die Schleusen bei den Innstädtern und die kommenden fünf Minuten sollten die spielentscheidenden werden. Gute zwei Minuten nach dem 0:1 setzte Nico Vogl erneut zu einem Lauf ins gegnerische Drittel an. Dort angekommen spielte er den Pass auf Soukup, der aus zentraler Position abzog und zum 0:2 verwandelte. Die mitgereisten Fans hatte noch nicht einmal die Chance den Torschützen Soukup auszurufen, da schlug der Puck bereits erneut im Moosburger Tor ein. Gerade noch Vorlagengeber zeichnete sich Nico Vogl nun erneut als Torschütze aus. Nachdem er einmal das Tor umrundete, zog dieser auf das Tor ab. Die Absicht war wohl eher den links bereits bereitstehenden Soukup mit einem Rebound zu bedienen, doch Thomas Mende rutschte dieser Puck durch und schon stand es 0:3. Ein Tor sollte in diesem Drittel noch fallen und die Fans mussten nicht sehr lange darauf warten. Ebenfalls auf der rechten Seite kommend, zog Leon Decker aus ähnlicher Position wie zuvor Nico Vogl auf das Tor der Moosburger. Wieder rutschte das Spielgerät am Torhüter vorbei ins lange Eck und führte zum 0:4 Pausenstand.

Das dritte Drittel startete nicht mehr so energiegeladen wie die vier Tor im zweiten vermuten lassen könnten. Der Puck und die Kombinationen liefen weitestgehend, zumeist jedoch nur bis zum letzten Pass, der dann nicht verwertet wurde. Tim Ludwig schaffte den Strafen-Hattrick mit drei Zweiminutenstrafen hintereinander und Moosburg nutzte eine dieser Strafen für den Ehrentreffer. Den Nachschuss nach einem Schuss von der blauen Linie von Jaroslav Koma, nutzte Moosburgs Knallinger letztlich, um den ansonsten zumeist sicheren Tobi Sickinger im Tor der Löwen zu bezwingen. Während der zweiten Ludwig-Strafe sah der Trainer von Moosburg seinen letzten Strohhalm in der Herausnahme seines Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers gegen nun vier verteidigende Löwen. Nutzen konnte sein Team diese Möglichkeit nicht, vielmehr waren es die Löwen, die in einem leeren Tor, ohne Thomas Mende, die Möglichkeit sahen noch etwas am Spielstand zu drehen. So versuchte sich zuerst Nico Vogl, wurde jedoch vorerst noch einmal von Moosburgs Verteidigung geblockt. Wenige Sekunden später startete Florian Maierhofer einen Lauf, den er vorbildlich ins leere Tor abschloss. Das letzte Tor des Abends besorgte schließlich noch einmal Dominik Soukup. Bedient von Vogl und Seifert, legte er den Puck bei eigener Überzahl von links ins Tor. Mit die eindrucksvollste Situation in diesem Drittel oder gar im Spiel ist jedoch eine Situation, welche sich sechs Sekunden vor Ende der Partie zuzog und die aufzeigt, wie sehr die Löwen bereit sind sich für ein gemeinsames Ziel ins Zeug zu legen. Beim Spielstand von 1:6 und einer sicher gewonnenen Begegnung gegen Moosburg, warf sich Josef Dana, bei doppelter Überzahl der Moosburger, dennoch in einen sicher schmerzhaften Schuss. Die Botschaft, die hinter einer solchen Aktion steht, ist beeindruckend und am Ende des Tages genau das, was das Team für die anstehenden schweren Play-Off-Runde benötigt: Kein Teil ist größer als das Ganze, nur mit vollem Einsatz kann es gehen.